CannaSelection Sortenfinder · Sorte
Hybrid-SorteChemdog
Chemdog ist vor allem durch seine ausführlich überlieferte Samen- und Selektionsgeschichte bekannt. Aus 1991 gekeimten Samen sollen Chemdog ’91, Chemdog’s Sister und Chemdog B hervorgegangen sein; später folgten Chemdog D und der Reunion-Phänotyp Chemdog 4. Das Aroma wird als laut, dieselig, skunkig, erdig und haschig beschrieben.
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Chemdog im Detail
Herkunft & Einordnung
Die dokumentierte Geschichte von Chemdog beginnt bei einem Grateful-Dead-Konzert im Deer Creek Amphitheatre. Dort sollen Joebrand, auch Wonkanobe genannt, und Pbud dem später als Chemdog bekannten Käufer hochwertiges Cannabis verkauft haben. Nach einem weiteren Versand fand er nach eigener Darstellung in einer der beiden Unzen 13 Samen. Diese Erzählung ist detailliert überliefert, bleibt aber eine historische Szenequelle und kein genetischer Abstammungsnachweis.
Aroma & Geschmack
1991 keimte Chemdog dem Bericht zufolge vier dieser Samen. Ein männliches Exemplar wurde entfernt; die drei weiblichen Pflanzen erhielten zunächst die Namen Chemdog, Chemdog A und Chemdog B. Die ersten beiden wurden später als ’91 Chemdog und Chemdog’s Sister bekannt. 2001 folgten drei weitere Samen mit den Bezeichnungen C, D und E. E keimte nicht, C wurde verworfen und D blieb als ausgewählte Pflanze erhalten.
Terpenprofil
Im Jahr 2006 trafen Chemdog und Joebrand erneut zusammen. Joebrand erhielt vier der letzten sechs Samen, aus denen die Phänotypen eins bis vier hervorgingen. Nummer vier galt ihm als beste Annäherung an das ursprüngliche Material und bekam deshalb den Beinamen „Reunion Pheno“. Diese Selektionsgeschichte erklärt die zahlreichen Namen innerhalb der Familie, ersetzt jedoch keine bestätigte Lineage: Als Herkunft ist lediglich „Dogbud bagseed“ überliefert.
Wirkungstendenz
Sensorisch nennt die knappe Zusatzquelle ein lautes Diesel-Skunk-Aroma und einen erdig-haschigen Geschmack. Außerdem wird das Profil als stechend und eher sativa-orientiert beschrieben. Zur Wirkung fehlen differenzierte Einzeleffekte, sodass keine Euphorie, Entspannung oder andere Merkmale ergänzt werden. Auch Cannabinoidwerte und Terpene sind nicht dokumentiert.
Cannabinoide, Blüte & Erscheinungsbild
Für die Blüte nennt die Zusatzquelle neun bis zehn Wochen, während die Stammdaten zehn bis elf Wochen ausweisen. Diese Abweichung muss versionsbezogen geprüft werden. Die ausführliche historische Quelle enthält keine belastbaren Angaben zu Wuchs, Ertrag oder Kulturbedingungen. Ein späteres juristisches Ereignis aus dem Jahr 2011 gehört zwar zur Biografie des Züchters, beschreibt aber keine Sorteneigenschaft und bleibt deshalb außerhalb des eigentlichen Profils. Chemdog ist hier vor allem als historische Samenfamilie mit mehreren namentlich dokumentierten Selektionen und einem scharf dieselig-skunkigen Aromakern greifbar.
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Häufige Fragen zu Chemdog
Was ist Chemdog für eine Sorte?
Wir führen Chemdog als Hybrid-Sorte.
Welche Blütezeit wird für Chemdog angegeben?
Für Chemdog wird eine Blütezeit von 10-11 Wochen angegeben.
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