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Schwermetalle in Cannabis: Was aus Boden und Dünger bis in die Blüte gelangen kann

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Schwermetalle in Cannabis: Was aus Boden und Dünger bis in die Blüte gelangen kann - CannaSelection®

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Cadmium. Nickel. Blei. Quecksilber.

Das sind vermutlich nicht die Stoffe, an die du denkst, wenn du über die Qualität deiner nächsten Ernte sprichst.

Wir reden über THC. Über Terpene. Über Calcium und Magnesium. Über VPD, Lichtleistung, Mikroorganismen und Ertrag.

Aber eine andere Frage stellen erstaunlich wenige Grower:

Was steckt eigentlich außer Nährstoffen noch in unserem Boden und unseren Düngemitteln?

Diese Frage ist wichtiger, als sie zunächst klingt.

Denn Cannabis kann verschiedene Metalle aus seiner Wurzelzone aufnehmen. Der größte Teil bleibt zwar in den Wurzeln. Ein Teil kann aber weitertransportiert werden.

Bis in die Blüte.

Eine 2026 veröffentlichte Studie mit vier medizinischen Cannabis-Cultivars zeigt genau das. Und sie macht deutlich, warum Rohstoffqualität bei Cannabis nicht erst bei NPK beginnt.

Cannabis nimmt nicht nur das auf, was wir haben wollen

Eine Pflanze unterscheidet nicht nach unserem Etikett auf dem Dünger.

Sie besitzt Transportmechanismen für Ionen und Mineralstoffe. Diese benötigt sie für Calcium, Magnesium, Kalium, Eisen und zahlreiche weitere Elemente.

Über diese Wege können aber auch Stoffe in die Pflanze gelangen, die wir dort nicht haben möchten.

Die aktuelle Studie untersuchte vier Drug-Type-Cannabis-Cultivars. Die Pflanzen wurden einer Mischung aus vier Metallen ausgesetzt:

  • Cadmium
  • Blei
  • Nickel
  • Kobalt

Anschließend untersuchten die Forscher, wo sich diese Elemente innerhalb der Pflanzen anreicherten.

Die höchsten Konzentrationen fanden sie erwartungsgemäß in den Wurzeln.

Das klingt zunächst beruhigend.

Ist es aber nur zum Teil.

Denn alle untersuchten Metalle konnten auch in oberirdischen Pflanzenteilen nachgewiesen werden. Die Verlagerung war dabei stark vom jeweiligen Element abhängig. Nickel wurde besonders gut von den Wurzeln in die oberirdischen Pflanzenteile transportiert. Bei Blei war diese Verlagerung am geringsten.

Die Wurzel funktioniert also als eine Art Schutzbarriere.

Aber sie ist keine undurchdringliche Schranke.

Cadmium und Nickel erreichten die Blüten

Jetzt wird es für Grower interessant.

Bei der höheren untersuchten Belastung fanden die Wissenschaftler Cadmiumkonzentrationen von 6,67 bis 11,5 µg pro Gramm in den Blüten.

Bei Nickel lagen die Werte zwischen 4,39 und 6,71 µg pro Gramm.

Zum Vergleich verwendeten die Autoren WHO-Richtwerte für medizinische Pflanzen. Dort werden 0,3 µg/g für Cadmium und 1,5 µg/g für Nickel angegeben.

Damit lagen Cadmium und Nickel bei allen vier untersuchten Cultivars oberhalb dieser von den Autoren herangezogenen Werte.

Blei blieb dagegen deutlich darunter.

Das ist kein Beweis dafür, dass handelsübliches Cannabis grundsätzlich mit Schwermetallen belastet ist.

Die Pflanzen wurden für das Experiment bewusst mit definierten Metallkonzentrationen versorgt.

Die Studie zeigt aber den entscheidenden Mechanismus:

Wenn bestimmte Metalle in der Wurzelzone verfügbar sind, können sie bis in die Cannabisblüte gelangen.

Und genau deshalb müssen wir darüber sprechen, woher diese Metalle überhaupt kommen können.

Das Gefährliche ist: Die Pflanze muss dabei nicht zusammenbrechen

Vielleicht würde man erwarten, dass eine belastete Pflanze sofort offensichtlich krank aussieht.

Ganz so einfach war es im Versuch nicht.

Bei der höheren Metallkonzentration entwickelten die Pflanzen zwar sichtbare Chlorosen. Bei der niedrigeren Konzentration waren die optischen Veränderungen wesentlich geringer.

Noch interessanter:

Pflanzenhöhe, Internodienzahl und Stammdurchmesser unterschieden sich nicht signifikant.

Auch die Blütenbiomasse wurde durch die Behandlung nicht signifikant reduziert.

Das führt zu einer wichtigen Erkenntnis:

Eine gute Ernte beweist nicht, dass eine Ernte sauber ist.

Eine Pflanze kann wachsen.

Sie kann Blüten produzieren.

Sie kann auf den ersten Blick funktionieren.

Das sagt noch nichts darüber aus, welche unerwünschten Elemente sich in ihrem Gewebe befinden.

Optik ist kein Analysezertifikat.

Genau deshalb ist Hanf für belastete Böden interessant

Jetzt kommt die vermeintlich paradoxe Seite dieser Eigenschaft.

Dass Cannabis sativa Metalle aufnehmen kann, ist nicht nur ein Problem.

Es kann auch gezielt genutzt werden.

Nutzhanf wird seit Jahren als mögliche Pflanze für die Phytoremediation untersucht.

Dabei werden Pflanzen auf belasteten Flächen angebaut, um Schadstoffe aus dem Boden aufzunehmen oder deren Mobilität zu beeinflussen.

Für Hanf wurde die Aufnahme verschiedener Metalle beschrieben. Dazu gehören unter anderem Cadmium, Blei, Nickel, Chrom und Zink. Auch die Aufnahme beziehungsweise Toleranz gegenüber Quecksilber wird in der Forschung beschrieben.

Aus Sicht der Bodensanierung ist das faszinierend.

Eine schnell wachsende Pflanze produziert viel Biomasse und kann Stoffe aufnehmen, die man aus dem Boden entfernen möchte.

Aber genau hier liegt der entscheidende Unterschied.

Nutzhanf zur Bodensanierung ist keine Konsumpflanze.

Wenn eine Pflanze gezielt Schadstoffe aus einem belasteten Boden aufnimmt, verschwinden diese Stoffe bei der Ernte nicht.

Sie befinden sich anschließend in der Biomasse.

Deshalb ist bei Phytoremediation auch die spätere Behandlung der belasteten Pflanzenmasse ein eigenes Thema.

Was für die Sanierung eines Bodens erwünscht sein kann, möchten wir bei einer Cannabisblüte gerade nicht.

Woher können Schwermetalle im Grow kommen?

Die Antwort lautet nicht einfach:

"Aus schlechter Erde."

Das wäre zu kurz gedacht.

Metalle und andere problematische Elemente können grundsätzlich über unterschiedliche Wege in ein Anbausystem gelangen.

Die aktuelle Cannabisstudie nennt ausdrücklich unter anderem Boden, belastete Düngemittel und Bewässerungswasser als mögliche Quellen während des Anbaus. Auch Blattdünger und Pflanzenschutzmittel können je nach Zusammensetzung beitragen.

Im Grow können deshalb unter anderem relevant sein:

  • gewachsener Boden
  • Substrate und Erdmischungen
  • Bewässerungswasser
  • mineralische Dünger
  • organische Dünger
  • Komposte
  • Gesteinsmehle
  • Phosphatquellen
  • Kalke und mineralische Zuschlagstoffe
  • weitere natürliche Rohstoffe

Das bedeutet nicht, dass diese Materialien automatisch problematisch sind.

Aber es bedeutet:

Ihre Herkunft und Reinheit spielen eine Rolle.

Natürlich bedeutet nicht schadstofffrei

Gerade im organischen Anbau begegnet uns häufig ein Denkfehler.

Natürlich wird mit sauber gleichgesetzt.

Chemisch funktioniert die Welt nicht so.

Cadmium kommt natürlich vor.

Blei kommt natürlich vor.

Nickel kommt natürlich vor.

Quecksilber kommt natürlich vor.

Arsen kommt natürlich vor.

Entscheidend ist nicht, ob ein Stoff aus der Natur stammt.

Entscheidend sind Konzentration, chemische Form, Bioverfügbarkeit und die Menge, die am Ende in das Anbausystem gelangt.

Besonders mineralische Rohstoffe entstehen aus natürlichen Lagerstätten.

Damit bringen sie nicht nur die Mineralien mit, wegen denen wir sie einsetzen.

Sie können je nach Herkunft auch Begleitelemente enthalten.

Ein Gesteinsmehl ist deshalb nicht automatisch gut, nur weil es aus einem Berg kommt.

Ein Phosphatrohstoff ist nicht automatisch sauber, nur weil er natürlich entstanden ist.

Und ein organischer Rohstoff ist nicht automatisch frei von Schadstoffen, nur weil ein Tier oder eine Pflanze an seiner Entstehung beteiligt war.

Genau deshalb gibt es Schadstoffgrenzwerte für Düngemittel

Das Thema ist in Deutschland nicht neu.

Die Düngemittelverordnung beschäftigt sich ausdrücklich mit Schadstoffen.

Für Produkte, die nach deutschem Düngemittelrecht in Verkehr gebracht werden, enthält die DüMV Grenzwerte unter anderem für:

  • Arsen
  • Blei
  • Cadmium
  • Chrom VI
  • Nickel
  • Quecksilber
  • Thallium

Die allgemeinen Grenzwerte liegen beispielsweise bei 150 mg/kg Trockenmasse für Blei, 1,5 mg/kg für Cadmium, 80 mg/kg für Nickel und 1,0 mg/kg für Quecksilber. Bei einzelnen Ausgangsstoffen und Produktgruppen gelten Sonderregeln. Bei Gesteinsmehlen darf etwa der Nickelgrenzwert unter den in der Verordnung genannten Bedingungen um 50 Prozent überschritten werden. Für phosphatreiche Düngemittel gelten für Cadmium zusätzliche Vorgaben.

Die Details sind komplex.

Die grundsätzliche Aussage ist dagegen sehr einfach:

Düngerqualität besteht nicht nur aus NPK.

Zu einem verkehrsfähigen Produkt gehört auch die Einhaltung der relevanten Schadstoffanforderungen.

Wer Dünger verkauft, trägt Verantwortung

Ein wichtiger Punkt wird im Grow-Bereich oft missverstanden.

In Deutschland durchläuft nicht jedes Düngemittel vor dem Verkauf automatisch ein staatliches Zulassungsverfahren mit einer individuellen Vollanalyse jeder Charge.

Die Verantwortung liegt zunächst beim Inverkehrbringer.

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft formuliert ausdrücklich, dass der Inverkehrbringer für die Einhaltung der Anforderungen des Düngemittelrechts verantwortlich ist. Dazu gehören auch die Schadstoffgrenzwerte. Gleichzeitig werden Düngemittel im Rahmen der amtlichen Marktüberwachung kontrolliert.

Das bedeutet nicht, dass das Gesetz pauschal für jedes Produkt eine neue vollständige Schwermetallanalyse jeder einzelnen Charge verlangt.

Es bedeutet aber sehr wohl:

Ein Hersteller muss wissen, was er in Verkehr bringt.

Wer Rohstoffe einkauft und daraus Düngemittel herstellt, kann sich nicht allein darauf verlassen, dass ein Material "natürlich", "organisch" oder "für Pflanzen geeignet" genannt wird.

Er muss sicherstellen, dass das Produkt die geltenden Anforderungen erfüllt.

Und genau hier wird "laborgeprüft" interessant

Im Grow-Markt sieht man immer häufiger Analysezertifikate.

Grundsätzlich begrüßen wir das.

Mehr Transparenz ist gut.

Aber ein PDF mit Laborlogo beantwortet noch nicht automatisch die entscheidenden Fragen.

Denn:

Eine NPK-Analyse ist keine Schwermetallanalyse.

Eine CalMag-Analyse ist keine Schwermetallanalyse.

Eine mikrobiologische Untersuchung ist keine Schwermetallanalyse.

Und selbst eine umfangreiche Analyse sagt nur etwas über die Parameter aus, die tatsächlich untersucht wurden.

Wenn ein Hersteller mit "laborgeprüft" wirbt, lohnt sich deshalb ein zweiter Blick.

Nicht nur:

Wurde etwas analysiert?

Sondern:

Was wurde analysiert?

Welche Schwermetalle wurden bestimmt?

Welche Nachweisgrenzen wurden verwendet?

Auf welchen Rohstoff oder welche Probe bezieht sich die Analyse?

Wie relevant ist diese Probe für das Produkt, das heute verkauft wird?

Eine Analyse ist wertvoll.

Aber nur, wenn sie die richtige Frage beantwortet.

CannaSelection: Rohstoffqualität endet für uns nicht beim Nährstoffgehalt

Genau deshalb gehen wir bei CannaSelection einen Schritt weiter.

Wenn wir einen Ausgangsstoff auswählen, interessiert uns nicht nur:

Wie viel Calcium liefert er?

Wie viel Phosphor?

Wie viel Magnesium?

Welche Spurenelemente?

Wie verhält er sich im Boden?

Wir wollen ebenfalls wissen, was wir damit nicht in das System einbringen.

Deshalb lassen wir die von uns eingesetzten Ausgangsstoffe auf relevante Schwermetalle analysieren.

Das gehört für uns zur Rohstoffauswahl.

Nicht als Marketing-Gimmick.

Sondern weil wir Living Soil als System betrachten.

Jeder Rohstoff, den wir hineinbringen, wird Teil dieses Systems.

Und die Pflanze steht nicht daneben.

Sie lebt darin.

Sie nimmt daraus Elemente auf.

Sie baut daraus Gewebe.

Am Ende entstehen daraus die Blüten, die später konsumiert werden.

Deshalb ist es für uns nicht ausreichend, einen Rohstoff ausschließlich anhand seiner gewünschten Nährstoffe zu bewerten.

Reinheit gehört zur Qualität.

Besonders bei Living Soil zählt jeder Ausgangsstoff

Living Soil lebt davon, unterschiedliche Komponenten sinnvoll miteinander zu verbinden.

Kompost.

Wurmhumus.

Mineralische Rohstoffe.

Calciumquellen.

Phosphorquellen.

Gesteinsmehle.

Biochar.

Organische Nährstoffträger.

Mikrobiologie.

Diese Vielfalt ist eine Stärke.

Sie erhöht aber gleichzeitig die Verantwortung bei der Auswahl der Ausgangsstoffe.

Je mehr Komponenten ein System enthält, desto wichtiger wird die Frage, welche Qualität jede einzelne davon mitbringt.

Genau deshalb halten wir wenig davon, irgendeinen Rohstoff nur deshalb einzusetzen, weil seine Nährwertanalyse auf dem Papier gut aussieht.

Die Herkunft muss passen.

Die Zusammensetzung muss passen.

Und die Schadstoffseite muss ebenfalls passen.

Auch beim Outdoor-Grow sollte man genauer hinsehen

Wer Indoor mit einem definierten Substrat arbeitet, hat zumindest einen großen Teil seiner Ausgangsstoffe selbst in der Hand.

Outdoor sieht das anders aus.

Ein Gartenboden kann Jahrzehnte Geschichte hinter sich haben.

Alte Gewerbenutzung.

Aufschüttungen.

Bauschutt.

Nähe zu stark befahrenen Straßen.

Industrie.

Frühere landwirtschaftliche Nutzung.

Unbekannte Materialien.

Das Bundes-Bodenschutzrecht berücksichtigt deshalb ausdrücklich den Wirkungspfad Boden-Nutzpflanze und enthält Prüf- beziehungsweise Maßnahmenwerte für verschiedene anorganische Schadstoffe.

Wer auf einem Grundstück mit unbekannter oder verdächtiger Vorgeschichte Cannabis direkt in den Boden setzt, sollte deshalb nicht ausschließlich darauf schauen, ob dort vorher Tomaten gewachsen sind.

Im Zweifel kann eine Bodenanalyse sehr viel interessanter sein als die nächste Flasche Booster.

Aber rauche ich diese Schwermetalle dann wirklich?

Hier müssen wir sauber bleiben.

Die aktuelle 2026er Studie hat untersucht, welche Metalle in der Pflanze und in den Blüten landen.

Sie hat nicht untersucht, welcher Anteil davon beim Verbrennen oder Verdampfen tatsächlich in den menschlichen Körper gelangt.

Aus den gemessenen Blütenwerten lässt sich deshalb nicht einfach eine konkrete aufgenommene Dosis berechnen.

Es gibt allerdings bereits Nachweise von Schwermetallen in Cannabisprodukten und auch in Cannabisrauch. Genau deshalb behandeln Wissenschaftler die Kontamination von Cannabisblüten als relevantes Verbraucherschutzthema.

Der sinnvolle Ansatz ist deshalb nicht Panik.

Der sinnvolle Ansatz ist:

Vermeiden, dass unerwünschte Stoffe überhaupt in relevanten Konzentrationen in die Pflanze gelangen.

Die Pflanze kennt kein Marketing

Am Ende ist die Biologie ziemlich nüchtern.

Der Pflanze ist egal, ob auf einer Verpackung "Premium", "Natural", "Organic", "Living Soil" oder "100 % natürlich" steht.

Sie reagiert auf Chemie.

Auf verfügbare Ionen.

Auf Konzentrationen.

Auf ihre Genetik.

Auf ihre Wurzelumgebung.

Und genau deshalb muss gute Pflanzenversorgung weiter gedacht werden als:

Was braucht meine Pflanze?

Die zweite Frage ist mindestens genauso wichtig:

Was möchte ich auf keinen Fall in meiner Pflanze haben?

Für uns gehört beides zusammen.

Fazit: Eine starke Pflanze reicht nicht

Die aktuelle Forschung zeigt sehr deutlich:

  • Cannabis kann Schwermetalle aus seiner Wurzelzone aufnehmen
  • der größte Teil verbleibt häufig in den Wurzeln
  • ein Teil kann trotzdem bis in die Blüten transportiert werden
  • Nickel zeigte in der aktuellen Studie eine besonders starke Verlagerung
  • Cadmium und Nickel überschritten bei der höheren Versuchsbelastung die von den Autoren herangezogenen WHO-Richtwerte für medizinische Pflanzen
  • Wachstum und Blütenbiomasse müssen durch solche Belastungen nicht zwangsläufig deutlich einbrechen
  • Nutzhanf kann genau wegen seiner Aufnahmefähigkeit für die Sanierung belasteter Böden interessant sein
  • für Konsumcannabis macht dieselbe Eigenschaft die Qualität von Boden, Wasser, Dünger und Rohstoffen umso wichtiger
  • die deutsche Düngemittelverordnung enthält deshalb klare Schadstoffgrenzwerte
  • CannaSelection lässt seine Ausgangsstoffe auf relevante Schwermetalle analysieren und berücksichtigt diese Werte bei der Rohstoffauswahl

Wir beschäftigen uns beim Grow gerne mit dem, was wir hineingeben.

Vielleicht sollten wir mindestens genauso viel darüber sprechen, was wir draußen halten wollen.

Denn am Ende zählt nicht nur, wie groß eine Blüte geworden ist.

Nicht nur ihr THC-Wert.

Nicht nur ihr Terpenprofil.

Eine gute Ernte ist erst dann wirklich gut, wenn auch die Ausgangsstoffe stimmen.

Oder noch einfacher:

Was in deinem Boden steckt, kann später in deiner Blüte landen.

Quellen und weiterführende Forschung

Die zentrale aktuelle Studie ist Heavy metals in cannabis: plant contamination and effects on cannabinoid production von Beigel et al. Sie erschien am 27. Juli 2026 im Journal of Cannabis Research. Untersucht wurden vier medizinische Cannabis-Cultivars unter definierter Exposition gegenüber Cadmium, Blei, Nickel und Kobalt.

Für die deutschen Schadstoffgrenzwerte ist insbesondere Anlage 2 der Düngemittelverordnung relevant.

Zur Einordnung von Hanf als möglicher Phytoremediationspflanze existiert inzwischen eine breite Forschungsliteratur zur Aufnahme und Akkumulation verschiedener Metalle durch Cannabis sativa.

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