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Mehr Dünger bringt nicht automatisch mehr Wachstum: Neue Cannabis-Studie zeigt, wie mächtig ein lebendiger Boden wirklich ist

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Mehr Dünger bringt nicht automatisch mehr Wachstum: Neue Cannabis-Studie zeigt, wie mächtig ein lebendiger Boden wirklich ist - CannaSelection®

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Mehr Stickstoff. Mehr Wachstum. Mehr Ertrag.

So einfach wird Pflanzenernährung gerne erklärt. Fehlt der Pflanze etwas oder bleibt das Wachstum hinter den Erwartungen zurück, landet schnell die nächste Portion Dünger im Gießwasser.

Eine neue Cannabis-Studie zeigt ziemlich eindrucksvoll, warum diese Rechnung zu kurz greift.

Forscher der Wageningen University & Research haben untersucht, wie Cannabis auf unterschiedliche Stickstoffmengen und unterschiedliche biologische Vielfalt im Boden reagiert. Dabei ging es nicht nur um Bakterien und Pilze. Im Mittelpunkt standen Protisten und Nematoden, die sich von Mikroorganismen ernähren und dadurch tief in den Nährstoffkreislauf eines Bodens eingreifen.

Das Ergebnis:

Eine größere Vielfalt dieser Organismen steigerte die Pflanzenbiomasse im Versuch um bis zu 60 Prozent.

Mehr Stickstoff erhöhte die Biomasse ebenfalls. Der Effekt lag aber nur bei bis zu 30 Prozent.

Das Spannende daran ist nicht die Zahl allein.

Die Studie zeigt, wie wichtig die Vorgänge zwischen Wurzel, Mikroorganismen und dem gesamten Nahrungsnetz des Bodens sein können. Nährstoffe müssen nicht nur vorhanden sein. Sie müssen in einem funktionierenden System verarbeitet und für die Pflanze nutzbar werden.

Genau dort beginnt Living Soil.

Was wurde in der Studie überhaupt untersucht?

Die Arbeit erschien am 12. August 2026 im Fachjournal Global Change Biology. Untersucht wurde Cannabis sativa der Sorte „Ivory“.

Insgesamt wurden 160 Pflanzen in einem kontrollierten Gewächshausversuch kultiviert. Die Forscher kombinierten vier Stickstoffstufen mit vier unterschiedlichen Stufen biologischer Vielfalt.

Beim Stickstoff wurden 0, 25, 100 und 150 Kilogramm Stickstoff pro Hektar und Jahr simuliert.

Bei der Bodenbiologie reichte das Spektrum von keiner zusätzlichen Predator-Gemeinschaft bis zu Kombinationen aus 20 Protistenarten und vier Nematodenarten. Jede Kombination wurde zehnfach wiederholt. Die Pflanzen wuchsen anschließend 42 Tage.

Wichtig ist dabei eine Einschränkung.

Das war kein klassischer Living-Soil-Grow. Das Ausgangssubstrat bestand aus Sand und nährstoffarmer Pflanzerde und wurde zuvor autoklaviert. Anschließend wurden definierte Gemeinschaften aus Bakterien, Pilzen, Protisten und Nematoden eingebracht.

Das macht den Versuch für die Forschung kontrollierbar. Ein echter Living Soil ist biologisch wesentlich komplexer.

Genau deshalb ist das Ergebnis aber so interessant.

Schon ein stark vereinfachtes Bodennahrungsnetz konnte die Entwicklung der Pflanzen deutlich verändern.

Bis zu 60 Prozent mehr Biomasse durch mehr biologische Vielfalt

Zunächst testeten die Forscher, was passiert, wenn überhaupt Protisten und Nematoden zum bestehenden mikrobiellen System gegeben werden.

Bereits diese Zugabe erhöhte die Pflanzenbiomasse deutlich. Die Autoren berichten von Steigerungen um etwa die Hälfte. Besonders ausgeprägt war der Effekt bei niedriger und mittlerer Stickstoffversorgung.

Noch interessanter wurde es mit zunehmender Vielfalt.

Je vielfältiger die Gemeinschaft aus Protisten und Nematoden wurde, desto stärker stieg die gesamte Pflanzenbiomasse. Im Vergleich zwischen den Diversitätsstufen lag der Unterschied bei bis zu 60 Prozent.

Mehr Stickstoff hatte ebenfalls einen positiven Effekt.

Hier betrug der Anstieg aber nur bis zu 30 Prozent.

Und genau an dieser Stelle wird es spannend.

Denn offensichtlich war nicht einfach die Menge an Stickstoff im Topf dafür verantwortlich, wie stark die Pflanzen wuchsen.

Das biologische System spielte eine mindestens ebenso wichtige Rolle.

Nährstoffe im Boden sind noch keine Pflanzenernährung

Das ist einer der Punkte, die beim organischen Anbau häufig missverstanden werden.

Wir können einen Boden analysieren und feststellen, dass Stickstoff, Phosphor, Kalium und andere Elemente vorhanden sind.

Damit wissen wir aber noch nicht automatisch, wie viel davon der Pflanze tatsächlich zur Verfügung steht.

Gerade in organischen Systemen liegen große Teile der Nährstoffe zunächst in organischen Verbindungen oder in mikrobieller Biomasse gebunden vor.

Zwischen „im Topf vorhanden“ und „von der Wurzel aufnehmbar“ liegt ein ganzer biologischer Prozess.

Bakterien und Pilze bauen organisches Material ab.

Andere Organismen ernähren sich wiederum von diesen Mikroorganismen.

Dabei werden Nährstoffe freigesetzt und erneut in den Kreislauf eingebracht.

Die Pflanze steht also nicht einfach vor einem gefüllten Nährstofflager. Sie lebt mitten in einem Netzwerk, das permanent Stoffe bindet, umbaut, freisetzt und erneut aufnimmt.

Willkommen im Soil Food Web

Genau hier kommen die Protisten und Nematoden aus der Studie ins Spiel.

Viele Protisten ernähren sich von Bakterien. Das Gleiche gilt für bestimmte Nematoden.

Und das ist für die Pflanze alles andere als bedeutungslos.

Bakterien nehmen Nährstoffe auf und speichern einen Teil davon in ihrer Biomasse. Werden diese Bakterien von anderen Organismen gefressen, werden Teile dieser Nährstoffe wieder freigesetzt.

Dieser Kreislauf wird häufig als Microbial Loop beschrieben.

Die Autoren der Studie erklären den beobachteten Wachstumseffekt unter anderem über genau solche Prozesse. Protisten und Nematoden veränderten die Zusammensetzung der bakteriellen Gemeinschaft deutlich stärker als die unterschiedlichen Stickstoffgaben. Gleichzeitig wurden Funktionen beeinflusst, die mit Kohlenstoff- und Stickstoffkreisläufen zusammenhängen.

Ein Boden lebt also nicht deshalb, weil irgendwo ein paar Bakterien vorhanden sind.

Er lebt durch Beziehungen.

Bakterien.

Pilze.

Protozoen.

Nematoden.

Wurzeln.

Organisches Material.

Wasser.

Sauerstoff.

Mineralien.

Und unzählige Wechselwirkungen dazwischen.

Erst daraus entsteht ein funktionierendes Bodensystem.

Mehr Mikroorganismen bedeutet nicht einfach mehr vom Gleichen

Ein weiterer spannender Punkt der Studie ist die biologische Vielfalt.

Es wurde nicht nur untersucht, ob Bodenorganismen vorhanden waren. Die Forscher erhöhten gezielt die Anzahl unterschiedlicher Protisten- und Nematodenarten.

Das hatte einen messbaren Effekt auf die Pflanzenbiomasse.

Warum?

Unterschiedliche Organismen besetzen unterschiedliche ökologische Nischen. Sie bevorzugen unterschiedliche Nahrung. Sie reagieren unterschiedlich auf Umweltbedingungen und beeinflussen wiederum unterschiedliche Teile der mikrobiellen Gemeinschaft.

Die Autoren sprechen deshalb von funktioneller Ergänzung.

Vereinfacht gesagt:

Zwanzig unterschiedliche Akteure können zusammen Funktionen erfüllen, die fünf Arten allein nicht vollständig abdecken.

Das ist ein wesentlicher Gedanke hinter biologischer Vielfalt im Boden.

Ein stabiles System entsteht nicht unbedingt dadurch, dass eine einzelne „gute“ Mikrobe möglichst häufig vorkommt.

Entscheidend ist das Netzwerk.

Und was hat der Stickstoff gemacht?

Jetzt wäre es falsch, aus der Studie die Schlagzeile abzuleiten:

Dünger ist unnötig.

Das zeigt sie ausdrücklich nicht.

Stickstoff hatte klare Auswirkungen auf die Pflanzen. Höhere Stickstoffgaben erhöhten unter anderem den Chlorophyllgehalt und beeinflussten die Nährstoffgehalte von Pflanze und Boden stärker als die Vielfalt der untersuchten Bodenorganismen.

Eine Pflanze braucht Stickstoff.

Sie braucht Phosphor.

Sie braucht Kalium, Calcium, Magnesium, Schwefel und zahlreiche Spurenelemente.

Biologie kann keine Elemente herbeizaubern, die im System fehlen.

Sie kann aber einen entscheidenden Einfluss darauf haben, was mit vorhandenen Nährstoffen passiert.

Und genau deshalb ist die Frage nicht:

Dünger oder Bodenleben?

Die bessere Frage lautet:

Wie gut arbeitet die vorhandene Nährstoffversorgung mit dem biologischen System zusammen?

Warum mehr Dünger irgendwann nicht mehr die Antwort ist

Pflanzenwachstum wird immer durch mehrere Faktoren gleichzeitig begrenzt.

Fehlt tatsächlich Stickstoff, kann zusätzlicher Stickstoff das Wachstum steigern.

Ist aber ausreichend Stickstoff vorhanden und ein anderer Faktor limitiert, bringt immer mehr Stickstoff irgendwann wenig.

Vielleicht fehlt Phosphor.

Vielleicht Kalium.

Vielleicht Sauerstoff im Wurzelraum.

Vielleicht stimmt die Wasserversorgung nicht.

Vielleicht funktioniert die Mineralisierung organischer Bestandteile nicht ausreichend.

Vielleicht ist das mikrobielle System schwach.

Genau dafür liefert die neue Studie ein starkes Beispiel.

Die Forscher stellten fest, dass zusätzlicher Stickstoff zwar die Stickstoffgehalte beeinflusste. Das führte aber nicht im gleichen Verhältnis zu zusätzlicher Biomasse.

Die Autoren diskutieren deshalb auch Phosphor und Kalium als mögliche weitere Faktoren. Protisten und Nematoden können über ihre Fraßaktivität nicht nur Stickstoffkreisläufe beeinflussen. Auch andere gebundene Nährstoffe können dadurch wieder verfügbar werden.

Mehr Nährstoff im Boden ist also nicht automatisch gleichbedeutend mit mehr Wachstum.

Genau deshalb denken wir bei CannaSelection in Systemen

Das ist auch der Grund, warum wir Living Soil nicht als alternatives Düngeschema verstehen.

Living Soil bedeutet nicht, mineralischen Dünger einfach gegen organischen Dünger auszutauschen.

Die eigentliche Veränderung sitzt tiefer.

Wir versuchen nicht nur die Pflanze zu versorgen.

Wir versuchen ein System aufzubauen, in dem organische Substanz, Mineralien, Mikroorganismen und Wurzeln miteinander arbeiten.

Unser Grundsatz lautet deshalb:

Du steuerst nicht die Pflanze. Du steuerst das System.

Wenn dieses System funktioniert, kann es vorhandene Ressourcen effizienter nutzen.

Das bedeutet trotzdem nicht, dass man nie nachdüngen muss.

Eine hungrige Pflanze kann nicht von Biodiversität allein leben.

Aber genauso wenig lässt sich jedes Problem mit der nächsten Flasche Dünger lösen.

Wo MicroBio+ in dieses System passt

Genau an dieser Stelle ordnet sich auch MicroBio+ von CannaSelection ein.

MicroBio+ ist kein NPK-Dünger.

Es liefert keinen zusätzlichen Stickstoffschub und soll eine fehlende Nährstoffversorgung auch nicht ersetzen.

MicroBio+ ergänzt die mikrobielle Ebene eines biologisch geführten Systems mit einer lebenden Kultur aus vier klar benannten Mikroorganismen:

  • Lactobacillus plantarum

  • Lactobacillus casei

  • Rhodopseudomonas palustris

  • Saccharomyces cerevisiae

Es wird im Wurzelraum eingesetzt und ist für Living Soil, organische Erde, Reuse Soil, biologisch geführtes Coco und Bio-Hydro vorgesehen.

Der Gedanke dahinter passt genau zu dem Grundprinzip, das auch die neue Studie deutlich macht:

Nicht nur darauf schauen, was an Nährstoffen im Topf steckt. Auch darauf schauen, was biologisch damit passiert.

Wichtig ist dabei die saubere Abgrenzung.

Die Wageningen-Studie hat MicroBio+ nicht untersucht.

Auch die in MicroBio+ enthaltenen Mikroorganismen entsprechen nicht den Protisten und Nematoden, die in diesem Experiment gezielt getestet wurden.

Die Studie ist deshalb kein Wirksamkeitsnachweis für MicroBio+.

Sie liefert etwas anderes.

Sie liefert ein starkes wissenschaftliches Beispiel dafür, dass die biologische Ebene des Bodens bei Cannabis eine messbare Rolle spielen kann und dass Pflanzenernährung nicht auf NPK-Werte reduziert werden sollte.

Genau innerhalb dieses Systemgedankens ist MicroBio+ entwickelt worden.

MicroBio+ ersetzt keinen lebendigen Boden

Auch das gehört dazu.

Vier Mikroorganismen aus einer Flasche ergeben noch keinen vollständigen Living Soil.

Ein lebendiger Boden besteht aus einem enorm komplexen Netzwerk.

MicroBio+ ist deshalb ein Baustein.

Nicht das gesamte System.

Es kann die mikrobielle Ebene ergänzen. Besonders interessant ist das bei biologisch trägen Substraten, bei wiederverwendeter Erde oder wenn organische Inputs in einem lebenden System verarbeitet werden sollen.

Damit dieses System funktioniert, braucht es aber weiterhin eine passende Grundlage:

  • organische Substanz

  • ausreichend Sauerstoff im Wurzelraum

  • korrektes Gießmanagement

  • passende Feuchtigkeit

  • eine sinnvolle Nährstoffversorgung

  • stabile Umweltbedingungen

  • Zeit für biologische Prozesse

Wer einen Topf permanent vernässt, kann das nicht mit Mikroorganismen reparieren.

Wer keinerlei Nährstoffe bereitstellt, kann sie biologisch auch nicht verfügbar machen.

Und wer ein biologisches System gleichzeitig mit stark desinfizierenden Mitteln behandelt, arbeitet gegen genau die Organismen, die er eigentlich fördern möchte.

Living Soil funktioniert nicht durch ein einzelnes Produkt.

Es funktioniert als System.

Was Grower aus der neuen Studie mitnehmen können

Die wichtigste Erkenntnis ist aus unserer Sicht nicht „60 Prozent mehr Biomasse“.

Solche Zahlen funktionieren gut in einer Überschrift. In der Praxis sind sie aber immer an die Bedingungen des jeweiligen Experiments gebunden.

Viel wichtiger ist das Prinzip dahinter.

In diesem kontrollierten Cannabis-Versuch hatte die biologische Vielfalt im Boden einen stärkeren Einfluss auf die Pflanzenbiomasse als eine steigende Stickstoffgabe.

Das sollte uns zumindest dazu bringen, bei Problemen nicht automatisch zuerst nach der Düngerflasche zu greifen.

Wenn eine Pflanze nicht richtig läuft, lohnt sich ein Blick auf das gesamte System.

Ist genug Sauerstoff im Substrat?

Stimmt die Feuchtigkeit?

Ist organisches Material vorhanden?

Ist die Erde biologisch aktiv?

Wie wird gedüngt?

Was passiert mit diesen Nährstoffen anschließend im Boden?

Und erst dann:

Braucht die Pflanze wirklich mehr?

Was die Studie ausdrücklich nicht beweist

Bei aller Begeisterung für das Ergebnis müssen wir sauber bleiben.

Die Forscher untersuchten Pflanzenbiomasse nach 42 Tagen.

Sie untersuchten damit nicht automatisch:

  • den finalen Blütenertrag

  • THC oder CBD

  • Terpenprofile

  • Blütendichte

  • Qualität der Ernte

  • einen kompletten Indoor-Grow bis zur Reife

Außerdem handelte es sich um einen kontrollierten Topfversuch mit künstlich zusammengestellten mikrobiellen Gemeinschaften.

Die Zahlen lassen sich deshalb nicht auf einen normalen Grow übertragen.

Niemand sollte aus der Studie ableiten:

„Mehr Bodenleben bringt mir 60 Prozent mehr Ernte.“

Das wäre schlicht falsch.

Was wir daraus ableiten können ist wesentlich interessanter.

Die Pflanze reagiert nicht nur auf die Menge eines einzelnen Nährstoffs.

Sie reagiert auf ein biologisches System.

Vielleicht haben wir Pflanzen bisher zu sehr wie Maschinen behandelt

Viele klassische Düngeschemata funktionieren nach einer einfachen Logik.

Wachstumsphase bedeutet Nährstoffmenge X.

Blütewoche vier bedeutet Nährstoffmenge Y.

EC steigt.

EC fällt.

Stickstoff rein.

Phosphor rein.

Kalium rein.

Das funktioniert in vielen Anbausystemen sehr gut.

Aber ein Boden ist keine Nährstoffleitung.

Er ist ein Ökosystem.

Und je besser wir verstehen, was dort tatsächlich passiert, desto klarer wird auch, warum zwei Pflanzen mit scheinbar identischer Nährstoffversorgung völlig unterschiedlich wachsen können.

Das ist vielleicht die spannendste Botschaft dieser neuen Studie.

Nicht alles, was Pflanzen ernährt, kommt aus einer Flasche.

Manches entsteht erst durch das Leben dazwischen.

Fazit: Füttere nicht nur die Pflanze

Mehr Dünger kann Wachstum steigern.

Aber mehr Dünger ist nicht automatisch die beste Antwort.

Die neue Studie aus Wageningen zeigt eindrucksvoll, welchen Einfluss Bodenorganismen und ihre biologische Vielfalt selbst unter kontrollierten Bedingungen auf Cannabis haben können.

Bis zu 60 Prozent mehr Biomasse durch zunehmende Vielfalt der untersuchten Bodenorganismen gegenüber bis zu 30 Prozent durch steigende Stickstoffgaben sind ein starkes Signal.

Nicht dafür, Dünger abzuschaffen.

Sondern dafür, Pflanzenernährung größer zu denken.

Nährstoffe sind ein Teil des Systems.

Wurzeln sind ein Teil des Systems.

Mikroorganismen sind ein Teil des Systems.

Und genau dort setzt Living Soil an.

Du steuerst nicht die Pflanze. Du steuerst das System.

Quelle

Berlinches de Gea, A., Both, J., Haas, N., Wilschut, R. A., Wichern, F. & Geisen, S. (2026): Soil Microbiome Predator Diversity Outperforms Nitrogen Addition in Boosting Plant Biomass via Bacterial Community Shifts. Global Change Biology, 32(8), e71019. DOI: 10.1111/gcb.71019.

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